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Turkmenistan Historischer Platz - Nisa


 
 
 
 
 
 
 
 
 

18 km westlich von Aschgabat beherrschen Reste von Nisa - Hauptstadt des Partherreiches (1 Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung - 1 Jahrhundert). In 3. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung Neu-Nissa war Hauptstadt des Partherreiches, Alt-Nissa wurde als Königresidenz benutzt.

Die Stadt wurde in den 1930er Jahren von A. A. Maruschtschenko entdeckt. Seit 1946 fanden durch die südturkmenische Expedition unter M. E. Masson systematische Grabungen statt. Seit 1990 finden hier wieder Ausgrabungen durch die Universität Turin statt.

Novaja Nisa war der erste Ort, an dem die neolithische Dschejtun-Kultur nachgewiesen wurde. Es wurde 1935 durch A. A. Maruschtschenko entdeckt, nach Grabungen in Dschejtun 1955 definierte M. E. Masson dann die entsprechende Kultur. Die Funde aus Neu-Nisa gehören in die mittlere Phase der Dschejtun-Kultur.

Die Stadt besteht aus Neu-Nisa, der eigentlichen Stadt und Alt-Nisa mit dem königlichen Palast, einer fünfeckigen Festung mit 5-7m hohen und 8-9m dicken Wällen aus Stampflehm (Pisé), die mit Ziegeln verkleidet waren und Türme aufwies. Im Innern lagen Kasernen, ein Rund-Tempel (Durchmesser 17 m) und ein Totenpalast mit quadratischen Säulen-Sälen um einen großen zentralen Hof (38x38 m).

Die Wohnhäuser in Neu-Nisa hatten Vorratslager und Weinkeller, in denen in die Erde gegrabene Tonkrüge standen. In Neu-Nisa wurde auch ein Friedhof entdeckt.

Neu-Nisa bestand bis ins Mittelalter hinein, während Alt-Nisa zu Beginn des 3. Jh n. Chr. aufgelassen wurde.

Seit 2007 stehen die Ausgrabungsstätten auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.

 


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